Commodore 64 feiert seinen 30 Geburtstag

By | 4. Januar 2012

CommodoreHeimcomputer Commodore 64 wurde rund 30 Millionen mal weltweit verkauft. Damals sehr beeindruckende Technik, ein 1MHz Prozessor, 64 Kilobyte Arbeitsspeicher, sowie separate Grafik und Sound- Chips. Commodore 64 feiert Geburtstag: Der liebevoll Brotkasten genannte C64 wurde im Januar vor 30 Jahren auf der CES in Las Vegas erstmals präsentiert und trat seinen Siegeszug im Herbst 1982 in den USA an. Er brachte die Welt der Bits und Bytes in die heimischen vier Wände. Die im C64 verbaute Hardware war in einer vollwertigen Tastatur untergebracht. Der integrierte Grafikchip konnte 16 Farbtöne für den Vordergrund und acht Farben für den Hintergrund ausgeben. Trotzdem genügte die Leistung des Bauteils für eine endlose Vielzahl an teils komplexen Spielen. Als Speichermedium kamen neben Datasetten-Bändern, später auch Disketten im 5¼ Zoll Format zum Einsatz. Die Bedienung der Spiele erfolgte hingegen über separat erhältliche Joysticks oder eine Maus.

Die Anzeige damals erfolgte über einen angeschlossenen Fernseher. Von dem bereits damals klein dimensionierten Hauptspeicher standen jedoch nur 38 Kilobyte für den Einsatz zur Verfügung. Die übrigen 20 Kilobyte entfielen auf das Betriebssystem Basic, welches bei jedem Start aus einem ROM-Chip in den Hauptspeicher des Computers kopiert wurde. Der Rechner ermöglichte auf einmal komplexe Abenteuer-, Strategie- und Rollengames. Spieler reisten als Pilot durchs Weltall, eroberten die Karibik oder traten bei Olympischen Spielen gegeneinander an. Die Games wurden auf dem Schulhof getauscht. Oder man tippte stundenlang Programm-Codes aus Zeitschriften wie der Happy Computer ab.

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