WiDi-Wireless Display

By | 31. März 2012

WiDI Wireless DisplayWiDi ist Intels Variante von Wireless HD (WiHD), zu dessen Unterstützern der Chiphersteller neben LG, Sony, Matsushita (Panasonic), NEC, Samsung, und Toshiba seit Januar 2008 gehört. Voraussetzung für die Nutzung von Intels WiDi-Schnittstelle ist ein Notebook oder PC mit Sandy-Bridge-Architektur, also Prozessoren der Core i-Serie der zweiten Generation mit integrierter HD-Graphics-GPU (seit ein Jahr auf dem Markt erhältlich). Außerdem erforderlich: Windows 7 und zwei kostenlose Intel Tools, My WiFi und Wireless Display. Zurzeit Notebooks mit entsprechender Ausrüstung kosten ca. 600 Euro, eine Liste mit Systemvoraussetzungen gibt es auf Intel Homepage. Intel und LG kooperieren in diesem Jahr bei der Wireless-Display-Technologie. Jeder neue LG Fernseher soll mit einem entsprechenden Empfangsmodul ausgerüstet werden. Intel stellte die Technik bereits 2010 vor. Damit lässt sich der Bildschirminhalt eines Notebooks drahtlos an den HDMI-Anschluss eines Fernsehers streamen in HD-Qualität.

Bis jetzt gab es nur wenige Geräte, die WiDi beherrschten. Lediglich Philips integrierte entsprechende Module in seine TVs. LG möchte noch einen Schritt weiter gehen: Auch Beamer und Monitore, die 2012 auf den Markt kommen, sollen die Notebook-Signale empfangen und anzeigen können. Auf Computerseite ist dafür Windows 7, ein WLAN-Adapter und ein Intel-Chipsatz ab Sandy Bridge erforderlich. Dann lassen sich auch geschützte Blurays abspielen.

Die WiDi Technik stellt eine Direktverbindung zwischen dem PC WLAN und entsprechend ausgerüstetem TV, Projektor oder Monitor her. Die Geräte fungieren als vollwertiger zweiter Bildschirm, es ist auch möglich, den Notebook Desktop auf den Fernseher zu erweitern und auf beiden Displays unterschiedliche Inhalte darzustellen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.