Mit Spitzhacke gegen Google-Auto

By | 23. April 2010

Street ViewDer Suchmaschinenanbieter Google schickt derzeit spezielle Street View Kamera-Autos auch durch Österreich. Sie fotografieren Straßenzüge, die dann im Google-Dienst Street View in einer 3D-Ansicht im Internet abrufbar sein sollen. Datenschützer haben Bedenken geäußert. In Europa gab es auch bereits mehrfach Proteste von Betroffenen. Als ein österreicher Rentner das Auto entdeckte, forderte er den Fahrer auf, die Siedlung zu verlassen. Weil der 70-Jährige dabei eine Spitzhacke in der Hand hielt und seinen Forderungen damit Nachdruck verlieh, fühlte sich der 23-jährige Student bedroht und rief die Polizei. „Ich glaube, der Bub hat sich ein bissl g’schreckt“, so der wehrhafte Gärtner im Zeitungsinterview. Laut Artikel wollen die Bewohner der Siedlung nun Unterschriften gegen die Google-Aktion sammeln. Das berichtet die „Kronen Zeitung“ am Donnerstag. Er habe sich eben nicht beim Gartenarbeiten fotografieren lassen wollen, begründete der Rentner bei der Polizei die Tat. Die Beamten konnten den Streit zwischen dem Mann und dem Google-Fahrer schlichten. Verletzt wurde niemand, auf eine Anzeige verzichtet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.