Griechenland am Rande der Apokalypse

By | 18. September 2011

Bankrott GriechenlandDie Europäische Union hat keinen Mechanismus zum Auswerfen der Länder der Eurozone. Es gibt einen Klausel 50 in Vertrag von Lissabon, durch sie kann der Staat selbst einseitig beschließen die der Euro-Zone zu einem Zeitpunkt verlassen, wenn sie nicht mehr in der Lage ist, die Schulden der Gläubiger zu bezahlen. Wenn Griechenland nicht in der Lage ist seine Gläubiger zu bezahlen, muss dann die Euro-Zone verlassen. Deshalb haben die europäischen Finanzinstitute mit dem Vorbereitung der Bankrott- Griechenland längst begonnen. Das erste Jahr nach der Pleite kostet 9500-11500 Euro jeden griechischen Steuerzahler und in den kommenden Jahren rund 4000 Euro. So wird im Durchschnitt jeder Bürger Griechenlands Staatsbankrott kosten. Der beste Tag der Insolvenz Ankündigung ist Samstag. Die Finanzmärkte und Banken sind geschlossen und so wird Währungsflucht verhindert. So ist nur möglich, Nebenwirkungen nach der Bekanntgabe der Insolvenz zu reduzieren. So wird am Samstag keine Geldüberweisungen ins Ausland geben. Man wird auch nicht in der Lage sein große Mengen Bargeld an den Schaltern der B anken zu kriegen. Verpflichtungen gegenüber Gläubigern werden reprogrammiert, diejenigen die Geld griechischen Banken und Unternehmen ausgeliehen haben, werden wahrscheinlich nur 25 Prozent der Investitionssumme zurück bekommen.

Unmittelbar nach der Insolvenz wird wahrscheinlich Griechenland zu einer Drachme zurückkehren, aber deutlich abgewertet. Citigroup prognostiziert die Abwertung um 40 Prozent, UBS um 60 Prozent gegenüber dem aktuellen Wert des Euro. Natürlich werden auch Steuerzahler aus anderen Euro-Zone Länder die griechische Konkurs spüren, aber viel weniger als die Bevölkerung des Landes. Am meisten müssen dafür die Deutschen zahlen, ca. 1.000 € pro Kopf, weil Deutschland viel Geld in Griechenland investiert hat. Nach Eröffnung des Konkurses sind Unruhen möglich und Stärkung des autoritären Optionen des Staates. Keine Staatsbankrott (z. B. Südamerika) war ohne geopolitischen und sozialen Folgen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.