DNSChanger Gefahr

By | 9. März 2012

DNSCHANGERDer DNSChanger manipulierte die Netzwerk- Einstellungen von Computer so dass eingegebene Webadressen nicht mehr von offiziellen, sondern von betrügerischen DNS-Servern aufgelöst wurden. Trotz Eingabe der richtigen Webadresse landeten Opfer auf manipulierten Phishing-Websites. Eine direkte Gefahr geht vom DNSChanger allerdings nicht mehr aus, amerikanische FBI auf den beschlagnahmten Malware-Server eine Umleitung auf offizielle DNS-Server eingerichtet hat. Da die Botnet Control-Server jedoch zum 8. März 2012 abgeschaltet werden, müssen die Malware bis dahin gelöscht und die Netzwerkeinstellungen betroffener Rechner zurückgesetzt sein, ansonsten lassen sich diverse Websites nicht mehr aufrufen. Mit dem DNSChanger tritt auch häufig ein Rootkit-Befall auf, der sich nur durch Neuinstallation des Systems entfernen lässt. Anleitungen zum Beseitigen der Malware finden sich auf dns-ok.de. Im November vergangenen Jahres nahm das FBI nach zweijähriger Ermittlungsarbeit ein weltweites DNSChanger-Botnetz hoch. Weil in Deutschland auch mehrere Zehntausend Rechner befallen sind, bietet das Bundesamt für Sicherheit (BSI) unter DNS Changer eine Website an, mit der Nutzer ihren Rechner auf eine Infektion testen können.

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