Cloud Computing

By | 24. September 2010

Cloud ComputingCloud Computing heißt der Megatrend für Entwickler von Webdiensten. Ihnen vermieten Firmen mit großen Server Farmen einen Teil der Kapazitäten, die sie selbst nicht ausschöpfen. Amazon war im Jahr 2002 eines der ersten Unternehmen, das solche flexiblen Rechnerwolken im Internet bereitstellte. Heute stellen die Amazon Web Services (AWS) das wichtigste und vielfältigste Angebot – unterschiedliche Dienste, die man einzeln oder in Kombination buchen kann. Der Kunde spart sich somit die Anschaffung und Wartungskosten für die Hardware. Und er bezahlt nur das, was er tatsächlich an Speicherplatz und Rechenleistung nutzt. Es ist das Modell für die Zukunft: Statt Daten lokal zu speichern, nutzt man den Cloud Service im Internet. Der User muss sich keine teure Hardware anschaffen, sich keine Gedanken um die Aktualisierung des Systems machen und auch keine Software mehr kaufen. Das klingt nach Zukunftsmusik, aber die Ansätze sind bereits vorhanden. Google zeigt, wie das alles funktioniert: Office-Tools, E-Mail-Konten, RSS-Reader, ein Kalender und weitere Programme laufen plattformunabhängig im Webbrowser. Alle Programme und Daten lagern auf den Google Server und werden je nach Bedarf geladen.

Der User nutzt also skalierbare IT Services. In diesem Netzwerk lassen sich auch diverse Anbieter miteinander verknüpfen. So bestehen die Dienstleistungen aus einer Bündelung verschiedener Angebote, die nach einem Baukastenprinzip funktionieren – eine Wolke (engl. „cloud“) aus Servern und Services ensteht. Der Nutzer holt sich jeweils die Leistungen, die er braucht und kombiniert sie nach seinen persönlichen Bedürfnissen. Ein cleveres Geschäftsmodell, das sich für beide Seiten lohnt. Der einzelne Kunde zahlt nicht für Programmlizenzen oder Server, sondern nur die tatsächlich verbrauchte Leistung zu Stoßzeiten, kann er flexibel Rechenpower hinzubuchen.

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