Cabriofahrt macht taub.?

By | 8. Januar 2011

CabriofahrtFür viele Autofahrer ist ein besonderer Genuss Cabrio durch die Landschaft zu fahren. Klar, im offenen Auto ist lauter als in einem geschlossenen Wagen. Wird es vielleicht sogar schädlich laut im Cabrio? Kann mann durch Cabriofahrt taub werden.? Akustik Experte Beat Hohmann installierte in einem Cabrio Mikrofone und Akustik Meßgerät, Schallpegelmesser. Dann hat er Stadt, Autobahn, Tunnel und Landstrasse gefahren. Hoffmann Test hat gezeigt, Cabrio-Fahrer haben grundsätzlich keine Ohrenschäden zu befürchten. Es ist aber sinnvoll, bei sehr langen Autobahnfahrten die Seitenfenster hoch zu stellen und vor langen Tunnels das Dach zu schliessen. Wichtig und zu beachten ist: Tunnelfahrten erst ab einer Dauer von etwa einer Stunde können sehr Riskant sein. Der Durchschnittswert aller vier Etappen lag bei 80 dB, was für das Gehör unkritisch ist. Die britischen Forscher stellten fest: Bei unten stehendem Seitenfenster überschritt der Schallpegel rasch den zulässigen Grenzwert. In der Schlussfolgerung heisst es: Cabriolet-Fahren mit unten stehenden Seitenfenstern setze die Fahrer unter Umständen Lärmpegeln aus, die zum Gehörverlust führen könnten. Allerdings sinke der Lärmpegel in der Regel unter die kritische Grenze, sobald die Seitenfenster hochgestellt würden.

Alle aufgeführten Schallpegel sind in dB(A) zu verstehen, d.h. gehörrichtig bewertet. Der Grenzwert für Lärm am Arbeitsplatz liegt bei 85 dB. Wenn zwei Menschen in einem Meter Abstand nicht mehr in normaler Lautstärke miteinander sprechen können, ist dieser Pegel meist erreicht. Auf das Beispiel der Cabriolet-Fahrt bezogen: In einem vielbefahrenen Tunnel werden Fahrer und Beifahrer kaum noch ein normales Gespräch führen können.
Hinweis: Das Risiko für Gehörschäden hängt aber nicht nur vom Schallpegel ab, sondern ebenso von der Dauer der Lärmbelastung.

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